In und um das Stadskasteel Zaltbommel wimmelt es nur so von Geschichten. Sowohl über das wunderschöne Gebäude aus dem 16. Jahrhundert als auch über seinen markanten Erbauer: den Heerführer Maarten van Rossum. Auch über die Stadt und die Region gibt es zahlreiche Chroniken – von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. All diese Geschichten finden Besucher seit kurzem in einem teilweise renovierten Museum mit SDB-Vitrinen.
Roland Gieles ist seit fünf Jahren Konservator im Stadskasteel Zaltbommel. Er ist verantwortlich für die Sammlung, das inhaltliche Programm und die Ausstellung. Dazu gehört auch die Neugestaltung des Museums. „Die Räumlichkeiten waren veraltet und die Präsentation unorganisiert”, sagt Roland. „Dabei ist die Geschichte so reichhaltig, dass wir daraus eine wunderschöne Zeitleiste erstellen können. Das haben wir also in Angriff genommen. Das Erdgeschoss ist nun fertig.”
Bessere Anbindung
Mammuts, Kelten, Römer, Franken, Gelderländer und die Niederländer von heute: Seit der rigorosen Umgestaltung werden sie in chronologischer Reihenfolge präsentiert, wobei alle Höhepunkte hervorgehoben werden. „Damit schließen wir viel besser an die Gegenwart und die Erwartungen unseres Publikums an”, erklärt Roland. „Es sind doch oft Tagesausflügler, die unser Museum besuchen.”
„Das Museum sieht tausendmal besser aus“
„Zur Neugestaltung gehören natürlich auch neue Vitrinen“, fährt der Konservator fort. „Wir wollten einige Standard-Tischvitrinen und maßgefertigte Wandvitrinen – einige Meter lang und hoch, mit durchgehenden Glasböden. Über das Internet bin ich auf SDB gestoßen und war schnell überzeugt. Vor allem durch die schönen Referenzen, darunter ein ähnlicher Auftrag in Delft.“
Zufrieden
Mittlerweile läuft das Museum wieder auf Hochtouren und Roland blickt zufrieden auf unsere Zusammenarbeit zurück. „Der Kontakt war von Anfang an angenehm. SDB ist realistisch, denkt mit und reagiert schnell. Ich musste nie lange auf eine Aktion oder eine Reaktion warten. Auch mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden: Die neuen Vitrinen für das Museum Stadskasteel Zaltbommel lassen das Museum tausendmal besser aussehen. Vor allem der Kontrast zwischen der alten Architektur und dem modernen Interieur ist sehr gelungen. Auf geht’s ins Obergeschoss!“
„Ich merke sogar, dass es einen Effekt auf unsere Besucher hat – um die es ja schließlich ging”, schließt Roland. „Die Leute schauen und lesen viel besser. So kommen unsere Prunkstücke, darunter eine Bibel aus dem 15. Jahrhundert, jetzt erst richtig zur Geltung. In einer neuen Vitrine, auf einer neuen Konsole. Wunderschön!”